Eine Metaanalyse aus 185 Studien fand, dass die Spermienkonzentration bei Männern aus Nordamerika, Europa und Australien zwischen 1973 und 2011 um 52,4 Prozent fiel. Eine aktualisierte Analyse von 2022 dehnte den Befund auf Südamerika, Asien und Afrika aus und berichtete, dass sich der Rückgang seit 2000 beschleunigt zu haben scheint.
Eine einzelne Ursache ist nicht belegt. Die untersuchten Kandidaten sind die erwartbaren — hormonaktive Chemikalien, Übergewicht, Rauchen, Hitze, sitzende Arbeit — und die ehrliche Position lautet, dass der Trend weit besser dokumentiert ist als seine Erklärung.