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Die Orgasmuslücke ist real, und es geht nicht um Anatomie

Zwischen Frauen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen schließt sie sich fast ganz.

Die Orgasmuslücke ist real, und es geht nicht um Anatomie

In einer Befragung von 52.588 Erwachsenen gaben 95 Prozent der heterosexuellen Männer an, mit einer vertrauten Partnerin meist oder immer zum Orgasmus zu kommen. Heterosexuelle Frauen nannten 65 Prozent. Diese Lücke von dreißig Punkten ist der am häufigsten zitierte Befund und wird meist damit erklärt, dass Körper unterschiedlich funktionieren.

Dieselbe Studie ist der Grund, warum diese Erklärung scheitert. Lesbische Frauen nannten 86 Prozent — einundzwanzig Punkte über heterosexuellen Frauen, bei gleicher Anatomie. Was die Gruppen trennte, war Verhalten: die Gruppen mit mehr Orgasmen berichteten von mehr manueller und oraler Stimulation, mehr Zeit und offenerer Kommunikation darüber, was sie wollten.

Quellen

Frederick et al., Archives of Sexual Behavior (2018); Herbenick et al., Journal of Sex & Marital Therapy (2018)

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Allgemeine Information, keine medizinische Beratung. Was anhält oder wehtut, gehört zu einer Ärztin oder einem Arzt — dort ist es nichts Neues.